Kategorie: Aktuelles

  • Migration – ein Überblick in Grafiken

    Migration – ein Überblick in Grafiken

    Berlin (2mind) – Die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) bietet mit ihrem Artikel „Migration: Ein Überblick in Grafiken“ eine visuelle und datenbasierte Einführung in die komplexen Themen Migration, Integration und Asyl. Die interaktiven Grafiken erleichtern es, zentrale Entwicklungen und Herausforderungen im Bereich Migration besser zu verstehen. Die folgende Themen werden behandelt:

    1. Zuwanderung nach Deutschland: Die Grafiken zeigen, wie viele Menschen jährlich nach Deutschland einwandern und aus welchen Gründen (z. B. Arbeit, Flucht, Familienzusammenführung).
    1. Herkunftsländer und Fluchtursachen: Es wird dargestellt, aus welchen Ländern die meisten Geflüchteten stammen und welche Konflikte oder Krisen die Fluchtbewegungen auslösen.
    1. Integration und gesellschaftliche Teilhabe: Die Daten zeigen, wie sich Migranten in Deutschland integrieren, z. B. in den Bereichen Bildung, Arbeitsmarkt und Sprache. Herausforderungen wie Diskriminierung und soziale Ungleichheit werden ebenfalls thematisiert.
    1. Asylverfahren und Schutzquoten: Der Artikel erklärt die Abläufe von Asylverfahren und zeigt, wie viele Menschen in Deutschland Schutz erhalten. Dabei wird auch auf die Unterschiede zwischen verschiedenen Schutzstatus (z. B. Asyl, subsidiärer Schutz) eingegangen.
    1. Globale Perspektive: Neben Deutschland wird auch die weltweite Migration beleuchtet, einschließlich der Rolle internationaler Organisationen und der Verteilung von Geflüchteten auf verschiedene Länder.

    Der Beitrag bietet mit seiner Vielzahl an Daten und deren übersichtlicher Aufarbeitung eine gut aufbereitete Übersicht zum Thema Migration.

    Christina Mecke (2026). Migration – ein Überblick in Grafiken. Bonn: bpb (CC BY-NC-ND 4.0)

  • DIGITAL GLAUBEN – Impulse für die Jugendarbeit

    DIGITAL GLAUBEN – Impulse für die Jugendarbeit

    Screenshot des Magazintitels
    Screenshot des Magazintitels

    Das an der CVJM Hochschule erstellte Magazin ist als Ausgabe #2 erschienen.

    Kassel (2mind) – Praxisimpulse für die Kinder- und Jugendarbeit bietet das Online-Magazin DIGITAL GLAUBEN. Die 2. Ausgabe bietet Impulse fad die digitale Bibellese, präsentiert Gaming als einen Erfahrungsraum für den Glauben, thematisiert Einsamkeit im Kontext digitaler Lebenswelten und fragt ganz grundsätzlich nach den Pros und Contras zum Social Media-Einsatz in der Kinder- und Jugendarbeit.

    Das am Institut für missionarische Jugendarbeit der CVJM Hochschule erstellte Magazin kann online gelesen oder als PDF heruntergeladen werden. Die Texte des Magazins sind offen lizenziert (CC BY 4.0) und können damit in anderen (Bildungs-)Kontexten verwendet werden.

    Der Link: https://zukunft-jugendarbeit.de/digital-glauben/

  • Arbeiten 4.0: Zwischen Automatisierung und Menschlichkeit

    Arbeiten 4.0: Zwischen Automatisierung und Menschlichkeit

    ​Die Balance zwischen Effizienzsteigerung und sozialer Verantwortung in der digitalen Ära

    Berlin (2mind) – Die Digitalisierung hat die Arbeitswelt grundlegend verändert und bringt sowohl Chancen als auch Herausforderungen mit sich. Das IAB-Forum beleuchtet die Ambivalenz dieser Entwicklung in einem Artikel vom 16. März und zeigt auf, wie Unternehmen, Beschäftigte und die Gesellschaft insgesamt davon betroffen sind.

    Chancen der Digitalisierung

    Die Digitalisierung eröffnet zahlreiche Möglichkeiten, die Arbeitswelt effizienter und flexibler zu gestalten. Automatisierung und künstliche Intelligenz (KI) können Routineaufgaben übernehmen, wodurch Mitarbeitende mehr Zeit für kreative und strategische Tätigkeiten gewinnen. Zudem ermöglicht die digitale Transformation neue Geschäftsmodelle und Arbeitsformen, wie etwa das Arbeiten im Homeoffice oder die Nutzung von Plattformen für projektbasierte Tätigkeiten. Diese Entwicklungen fördern nicht nur die Produktivität, sondern auch die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben.

    Ein weiterer Vorteil liegt in der Verbesserung der Weiterbildungsmöglichkeiten. Digitale Lernplattformen und E-Learning-Angebote erleichtern es, sich kontinuierlich weiterzubilden und neue Kompetenzen zu erwerben ß was bedeutsam ist, da sich die Anforderungen an Arbeitskräfte durch die Digitalisierung ständig verändern.

    Herausforderungen und Risiken

    Zu den zentralen Herausforderungen der Digitalisierung zählt die Gefahr der sozialen Ungleichheit. Nicht alle Beschäftigten haben gleichermaßen Zugang zu digitalen Technologien oder die Möglichkeit, sich die notwendigen Kompetenzen anzueignen. Dies kann dazu führen, dass bestimmte Gruppen vom Arbeitsmarkt ausgeschlossen werden.

    Ein weiteres Risiko liegt im Verlust von Arbeitsplätzen durch Automatisierung. Besonders betroffen sind Tätigkeiten, die leicht durch Maschinen ersetzt werden können, wie etwa in der Produktion oder im Dienstleistungssektor. Gleichzeitig entstehen zwar neue Berufe, doch diese erfordern oft spezialisierte Fähigkeiten, die nicht alle Beschäftigten mitbringen.

    Auch die psychischen Belastungen nehmen zu. Die ständige Erreichbarkeit und der Druck, mit der technologischen Entwicklung Schritt zu halten, können Stress und Überforderung auslösen. Zudem stellt die Digitalisierung Unternehmen vor die Herausforderung, Datenschutz und IT-Sicherheit zu gewährleisten.

    Handlungsbedarf und Lösungsansätze

    Um die Chancen der Digitalisierung zu nutzen und die Risiken zu minimieren, sind gezielte Maßnahmen erforderlich. Unternehmen sollten in die Weiterbildung ihrer Mitarbeitenden investieren und eine Kultur des lebenslangen Lernens fördern. Gleichzeitig ist es wichtig, die digitale Infrastruktur auszubauen, um allen Beschäftigten den Zugang zu modernen Technologien zu ermöglichen.

    Die Politik spielt ebenfalls eine zentrale Rolle. Sie muss Rahmenbedingungen schaffen, die Innovationen fördern und gleichzeitig soziale Sicherheit gewährleisten. Dazu gehört auch, den Arbeitsmarkt so zu gestalten, dass er den Anforderungen der digitalen Ära gerecht wird, etwa durch die Förderung von Umschulungsprogrammen.

    Aktive Gestaltung als Schlüssel

    Die Digitalisierung der Arbeitswelt ist weder ausschließlich Fluch noch Segen, sondern eine komplexe Entwicklung mit vielfältigen Auswirkungen. Entscheidend ist, wie Unternehmen, Beschäftigte und die Gesellschaft insgesamt mit den Herausforderungen umgehen und die Chancen nutzen. Nur durch eine aktive Gestaltung der digitalen Transformation kann sichergestellt werden, dass alle von den Vorteilen profitieren.

    Der > Link zum Beitrag

  • Das Fediverse als Raum politischer Bildung

    Das Fediverse als Raum politischer Bildung

    Potenziale, Grenzen und Perspektiven für Bildungseinrichtungen

    Rüdiger Fries für bpb

    Das Fediverse als Bildungsinfrastruktur denken: Rüdiger Fries zeigt, was das Fediverse ist, welches Potenzial es für Austausch im Bildungskontext und als Lernort hat – und wo reale Grenzen liegen.

    Was ist das Fediverse?

    Das Fediverse – ein Kofferwort aus Federation und Universe – bezeichnet ein dezentrales Netzwerk miteinander verbundener Online-Plattformen, das auf offenen Standards wie ActivityPubZur Auflösung der Fußnote[1] basiert. Im Gegensatz zu kommerziellen Plattformen wie X (ehemals Twitter), Instagram oder TikTok gehört das Fediverse keinem einzelnen Unternehmen. Stattdessen besteht es aus Tausenden unabhängig betriebenen Servern, den sogenannten Instanzen, die über gemeinsame Protokolle – also Regeln und Standards – miteinander kommunizieren. Beiträge werden chronologisch angezeigt – ohne algorithmische Filtermechanismen, die entscheiden, wer welche Inhalte zu sehen bekommt.

    Die bekanntesten Dienste des Fediverse sind Mastodon (Mikroblogging), Pixelfed (Fotos), PeerTube (Videos) und Friendica (soziales Netzwerk). Alle sind interoperabel: Wer auf einer Mastodon-Instanz angemeldet ist, kann ohne weiteren Account anderen auf Pixelfed oder PeerTube folgen. Damit entsteht ein pluraler, offener Kommunikationsraum, der grundlegend anders funktioniert als die werbefinanzierten, datenhungrigen Plattformökosysteme der großen Technologiekonzerne.

    Strukturelle Vorteile für die politische Bildung

    Politische Bildung lebt von offenen kontroversen Diskursen und kritischem Denken. Genau hier liegt ein zentrales Problem kommerzieller Social-Media-Plattformen: Ihre algorithmischen Systeme sind darauf ausgelegt, die Verweilzeit auf ihren jeweiligen Plattformen zu maximieren, indem sie stark emotionalisierende Posts in den algorithmisch organisierten „For-you“-TimelinesZur Auflösung der Fußnote[2] anzeigen – ihr Ziel liegt nicht darin, den demokratischen Austausch zu fördern. Emotionalisierende, polarisierende oder reißerische Inhalte erhalten überproportionale Sichtbarkeit, während sachliche oder komplexe Beiträge systematisch benachteiligt werden. Das Fediverse folgt einer anderen Logik, bei der keine plattformseitige Priorisierung stattfindet.

    Da emotionalisierende und polarisierende Inhalte nicht bevorzugt ausgespielt werden, entstehen tendenziell konstruktivere Diskussionsräume – ein Wert, der im Bereich der politischen Bildung kaum zu überschätzen ist. Wer anderen folgt, sieht deren Beiträge tatsächlich, sie werden nicht nach undurchsichtigen algorithmischen Verfahren bevorzugt angezeigt oder herabgestuft. Möchte ich darüber hinaus Inhalte finden von Menschen, denen ich nicht folge, muss ich mich aktiv über die Option „Entdecken“ oder „Live-Feeds“ darum kümmern. Inhalte erreichen Interessierte auf Augenhöhe, ohne von Werbung oder Clickbait-Mechanismen verdrängt zu werden. Dieser ruhige Kommunikationsraum schafft die Bedingungen für jene Tiefe und Nachdenklichkeit, die sachliche politische Auseinandersetzung erfordert.

    Da Mastodon keinen zentralen Algorithmus nutzt, lassen sich Informationen am effektivsten finden, indem man relevanten Hashtags gezielt folgt. Thematische Listen ermöglichen eine übersichtliche Strukturierung der eigenen Timeline sowie eine klare Trennung verschiedener Interessengebiete. Die „Erweiterte Web-Ansicht“ am Desktop erlaubt zudem die gleichzeitige Anzeige mehrerer Spalten mit Suchergebnissen und Feeds. Dank der Volltextsuche und individueller Filter können gewünschte Inhalte präzise gefunden und störende Themen ausgeblendet werden. Barrierefreiheit wird dabei durch die Nutzung von CamelCase in Hashtags sowie durch konsequente Bildbeschreibungen aktiv unterstützt.

    Hinzu kommt die Frage der Daten- und Identitätssouveränität. Lehrkräfte, Bildungseinrichtungen und politische Bildnerinnen und Bildner, die auf kommerziellen Plattformen tätig sind, bewegen sich in einem rechtlich wie ethisch problematischen Rahmen: Datenschutz, Profilbildung durch Drittanbieter und unvorhersehbare Änderungen der Plattform-Richtlinien – wie zuletzt bei X – können pädagogische Arbeit jederzeit gefährden. Das Fediverse bietet hier eine strukturelle Alternative: Instanzen können gezielt ausgewählt, eigene Datenschutzeinstellungen bewusst konfiguriert und Inhalte langfristig abgesichert publiziert werden.

    Vernetzung, Community und professionelle Weiterentwicklung

    Im Fediverse haben sich bereits aktive Bildungscommunities gebildet. Hashtags wie #FediLZ (das Fediverse-Lehrerzimmer), #Bildung oder #OER bündeln Beiträge zu Unterrichtspraxis, Methodik und Bildungsmaterialien. Auf der im deutschsprachigen Bildungskontext etablierten Instanz bildung.social tauschen sich tausende Lehrkräfte, Bildungswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler sowie pädagogische Fachkräfte aus.

    Für die politische Bildung ist diese Community-Praxis besonders wertvoll: Materialien werden dort unter offenen Lizenzen geteilt (OER – Open Educational Resources), Fragen werden kollaborativ bearbeitet, Unterrichtsideen werden iterativ weiterentwickelt. Diese Form des Peer-to-peer-Lernens außerhalb formaler Fortbildungsstrukturen ermöglicht neue Formen von Lerngemeinschaften und stärkt die pädagogische Reflexionsfähigkeit.

    Darüber hinaus eröffnet das Fediverse modulare Publikationsformen: Lehrkräfte und Bildungseinrichtungen können ihre Blogs oder WordPress-Website in das Fediverse integrieren, Bilder über Pixelfed und Erklärvideos über PeerTube-Instanzen teilen – und das alles unter einem gemeinsamen, vernetzten Dach, ohne auf einen einzigen kommerziellen Anbieter angewiesen zu sein. Für Einrichtungen der politischen Bildung, die Medienbildung selbst als Aufgabe begreifen, ist die Nutzung des Fediverse damit auch eine Form gelebter Medienmündigkeit.

    Eigene Instanzen als institutionelle Räume

    Eine besondere Perspektive eröffnet sich, wenn Bildungseinrichtungen – Schulen, Landeszentralen für politische Bildung, Volkshochschulen, Jugendbildungsstätten oder Kommunen – eigene Fediverse-Instanzen betreiben. Dies ermöglicht vollständige Kontrolle über Moderationsregeln, Datenschutz und Community-Gestaltung. Eigene Instanzen können als geschlossene interne Räume für den Austausch im Kollegium genutzt (z.B. über die lokale Timeline bei nicht öffentlichen Posts) oder als öffentlich sichtbare Präsenz im Fediverse betrieben werden – oder beides kombiniert.

    Gerade die Landeszentralen für politische Bildung könnten so digitale Räume für demokratischen Diskurs schaffen: als Vorbild für werbefreie, plurale Öffentlichkeit, als Plattform für Bürgerdialog und Beteiligungsformate, als Vernetzungsknotenpunkt für die regional verankerte Bildungslandschaft. Die technische Umsetzung ist dabei weniger komplex als oft befürchtet – Anbieter für das „Managed Mastodon Hosting“ reduzieren den administrativen Aufwand erheblich. So können sie beispielweise Arbeiten in den Bereichen Sicherheit, Backups und Updates, aber auch bei rechtlichen Löschungen übernehmen.

    Reale Grenzen und ehrliche Einschätzungen

    Eine seriöse Auseinandersetzung mit dem Fediverse erfordert auch eine ehrliche Betrachtung seiner Grenzen. Reichweite entsteht langsamer als auf kommerziellen Plattformen: Wer auf schnelle, breite Sichtbarkeit angewiesen ist – etwa für Nachrichten, kurzfristige Fortbildungsangebote oder Pressemitteilungen – wird das Fediverse sinnvoll durch andere Kanäle ergänzen müssen. Die Netzwerkdichte in spezifischen Fach- und Themenbereichen oder in sprachlichen Kontexten jenseits des Deutschen oder Englischen ist derzeit noch begrenzt, wächst aber kontinuierlich.

    Hinzu kommt das Problem der digitalen Spaltung: Nicht alle Lehrkräfte oder Mitarbeitenden in Bildungseinrichtungen verfügen über gleiche technische Vorerfahrungen. Ohne begleitende Fortbildungen, organisatorische Unterstützung und niedrigschwellige Einstiegsangebote bleibt das Potenzial des Fediverse für viele unzugänglich. Wer allerdings einfach loslegen möchte, wird feststellen: Die Erstregistrierung auf einer Instanz wie mastodon.social dauert wenige Minuten und erfordert keine technischen Vorkenntnisse.

    Der Betrieb einer eigenen Instanz hingegen setzt Ressourcen voraus: technische Administration, Moderation, Datenschutz-Compliance. Dieser Aufwand lohnt sich vor allem für größere Einrichtungen, die langfristig digitale Souveränität und institutionelle Sichtbarkeit im Fediverse anstreben.

    Einen eher kritischen Blick gibt es auf die Transparenz und Kuratierung einzelner Instanzen. Gut zusammengefasst wird die Debatte in dem von Matthias Kettemenn verfassten Artikel Interner Link:„Dezentral, dynamisch, demokratisch: Sind föderierte Plattformen wie Mastodon besser?“. Die innere Demokratisierung von Mastodon steckt noch in den Kinderschuhen: Moderationsentscheidungen werden immer wieder nicht transparent genug kommuniziert, und das Fehlen algorithmischer Empfehlungen macht die Plattform für Neunutzende zunächst unübersichtlicher als gewohnte Netzwerke.

    Wer von X, Instagram oder LinkedIn kommt, ist gewohnt, dass die Plattform von Beginn an Inhalte vorschlägt, Kontakte empfiehlt und die Timeline mit vermeintlich relevantem Content befüllt. Bei Mastodon passiert das nicht: Die Timeline bleibt leer, bis man selbst aktiv anderen Accounts folgt. Hinzu kommt die Instanzlogik, die für Neueinsteigende zunächst nicht unmittelbar verständlich ist. Warum gibt es verschiedene Server? Was ist der Unterschied zwischen der lokalen, der föderalen und der persönlichen Timeline? Welche Instanz ist die „richtige“ für mich? Diese Fragen stellen sich bei zentralisierten Plattformen schlicht nicht. Kurz gesagt: Das Fediverse setzt Eigeninitiative und ein gewisses Maß an Orientierungswille voraus, bevor es seinen Mehrwert entfaltet.

    Mastodon könnte als Experimentierraum für demokratische Plattformregeln dienen, indem Nutzende niederschwellig in Moderationsprozesse einbezogen werden – etwa über Plattformbeiräte aus Bildungssektor, Zivilgesellschaft und jungen Menschen.

    Das Fediverse als Bildungsinfrastruktur denken

    Das Fediverse ist kein Nischenphänomen mehr, aber auch noch keine Massenplattform. Für die politische Bildung ist genau das ein Vorteil: Es bietet einen Raum für substanziellen Diskurs, selbstbestimmte Vernetzung und demokratische Medienpraktiken – fern von Reichweiten-Logik, Datenverwertung und konzerngesteuerter Öffentlichkeit. Wer Medienbildung als demokratische Aufgabe begreift, findet im Fediverse nicht nur ein Werkzeug, sondern ein Modell.

    Die Potenziale liegen auf drei Ebenen: Erstens als professionelles Netzwerk für Bildungspraktikerinnen und -praktiker, die Austausch, Inspiration und kollegiale Beratung suchen. Zweitens als Lernort und Anschauungsbeispiel für Lernende, Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, wie eine nicht-kommerzielle, demokratisch verfasste digitale Öffentlichkeit aussehen kann. Drittens als institutionelle Chance für Einrichtungen politischer Bildung, souveräne digitale Räume zu schaffen und damit die eigene Glaubwürdigkeit in Fragen der Medienbildung zu stärken.

    Damit diese Potenziale gehoben werden können, braucht es Strategie, Ressourcen und Geduld. Das Fediverse funktioniert nicht nach der Logik „Ein Post = viel Reichweite“. Es belohnt stattdessen kontinuierliche Präsenz, authentischen Austausch und den Aufbau von Netzwerken.


    Um eine passende Instanz zu finden, empfiehlt sich die > Übersicht auf Mastodon Instances. Erste Hashtags zum Folgen: #FediLZ, #Bildung, #OER, #politischeBildung. Einen guten Einstieg beschreibt auch Nele Hirsch in ihrem > Blog.


    Der Text „Das Fediverse als Raum politischer Bildung“ ist unter der Creative Commons Lizenz „CC BY-SA 4.0“ veröffentlicht. Autor/-in: Rüdiger Fries für bpb.de

  • Ohne KI-Resilienz kein zukunftsfähiger Journalismus

    Ohne KI-Resilienz kein zukunftsfähiger Journalismus

    Ein Mann notiert etwas auf einen Zettel neben seinem Computer.
    Foto: StartupStockPhotos auf Pixabay

    Das Whitepaper will einen ganzheitlichen Blick auf Responsible KI in den Medien schärfen.

    Hamburg (2mind) – Der Einsatz von KI verändert den Journalismus grundlegend – sie greift ein in Recherche, Produktion und Distribution. Das könnte die Beziehungen der Journalisten zu ihrem Publikum porös werden lassen und zu Vertrauensverlusten führen. Mit dem Whitepaper „KI-Resilienz im Journalismus“ stellen sich die Kommunikationswissenschaftlern Leif Kramp und Stephan Weichert nach eigenen Worten der Herausforderung: „Wie bleibt Journalismus entscheidungssicher, zurechnungsfähig und glaubhaft in einer Kommunikations- und Medienumgebung, die zunehmend von KI geprägt ist?“

    Aktuelle Anlässe dafür gibt es genug: Mitte Februar flossen KI-generierte Bilder ohne entsprechende Kennzeichnung in einen Beitrag des „heute journal“ zu Abschiebungen von Minderjährigen in den USA ein; die Redaktion entschuldigte sich. Anfang März veröffentlichte der „Spiegel“ in seiner Berichterstattung über den Iran ungekennzeichnet KI-generierte Bilder, die das Magazin über eine Bildagentur bezogen hatte; das Magazin entfernte die Bilder und entschuldigte sich.

    Im Umgang mit KI komme der Journalismus mit Ge- und Verboten nicht weiter, so die Autoren des Whitepaper. Gefordert sei „der ganzheitlich-ethische, aber auch der psychosozial-organisationale Blick, was landläufig unter dem Schlagwort der Responsible AI verhandelt wird“. Dazu will sich der Text folgenden Fragen stellen:

    • „Wie verändert KI die Atmosphäre in Redaktionen?
    • Wie verändert sie Teamdynamik, Verantwortungslinien, Entscheidungsprozesse?
    • Wie verändert sie das Verhältnis zu Quellen, Fehlern, zum Publikum?
    • Wie wirkt KI auf die Öffentlichkeit, die der Journalismus mitgestalten will?
    • Und: Wie sehr stärken oder schwächen KI-Anwendungen die digitale Souveränität?“

    Dabei definiert das Whitepaper KI-Resilienz als professionelle Kernkompetenz anhand von drei Dimensionen:

    • Vertrauen nicht voraussetzen, sondern aktiv aufbauen
    • Verantwortung nicht delegieren, sondern klar verorten
    • Beziehungen aktiv gestalten – zwischen Menschen, Medien und Maschinen

    Für die Autoren der Studie geht es beim Umgang mit KI um die Zukunftsfähigkeit des Journalismus. „Wir erleben nichts weniger als eine digitale Zäsur, in der es längst nicht mehr um technische Evolution geht als vielmehr um die Gretchenfrage, ob sich journalistische Inhalte in den kommenden Jahren noch behaupten können, ob journalistische Arbeit überhaupt noch sichtbar bleibt und ob Menschen sie weiterhin zu schätzen wissen – und bereit sind, dafür zu bezahlen“, so Kramp und Weichert in dem Papier. Zielgruppe der Publikation sind Redaktionen und Medienschaffende ebenso wie Medienpolitiker und die Zivilgesellschaft. Herausgegeben wird es vom Vocer Institut für Digitale Resilienz, einem Projekt des Hamburger Vereins für Medien- und Journalismuskritik.

    Das > Whitepaper „KI-Resilienz im Journalismus“ als PDF zum Download

  • Drogenpost in NRW-Gefängnissen

    Drogenpost in NRW-Gefängnissen

    Kinderzeichnung mit Wasserfarben: Es sind blumen zu sehen.

    Die gefährliche Jagd nach dem „Kick“ auf Papier – und wie der Justizvollzug auf die neuen Herausforderungen reagiert

    Köln (2mind) – In Nordrhein-Westfalens Gefängnissen breitet sich der Konsum neuer psychoaktiver Substanzen (NPS) aus. Der Schmuggelweg ist dabei denkbar simpel: Die synthetischen Drogen werden flüssig auf Papier aufgetragen – etwa auf persönliche Briefe oder harmlos wirkende Kinderzeichnungen – und per Post in die Anstalten geschickt. Dort werden die Papierschnipsel von den Inhaftierten geraucht oder anders konsumiert. Darüber berichtete die WDR-Sendung Westpol am 8. März.

    Der Beitrag belegt mit zuvor unveröffentlichten Zahlen die Dimension des Problems: Im Jahr 2024 machten NPS 25 % aller Drogenfunde in NRW-Gefängnissen aus, im vergangenen Jahr waren es bereits 37 %. Die Zahl der NPS-Funde steigt von Quartal zu Quartal weiter.

    Die psychoaktiven Substanzen gelten als extrem gefährlich, da ihre chemische Zusammensetzung ständig variiert und ihre Wirkung daher unberechenbar ist. Dies führt zu medizinischen Notfällen, Zusammenbrüchen und extremer Aggressivität gegenüber dem Personal. In dem Beitrag sagt Peter Schönenberg, Leiter einer Sicherheitsgruppe der JVA Rheinbach: „Es kann durchaus sein, je nachdem wie stark der Stoff ist, dass ein halbes Kästchen ausreicht, um einen normalen Menschen aus den Schuhen zu schießen.“ Risiken bestünden dabei auch für Justizvollzugsbedienstete, die unbemerkt mit diesen Stoffen in Kontakt geraten könnten.

    Und Anstaltsarzt Jan Salloch aus der JVA Gelsenkirchen verweist auf die Risiken durch das Verhalten berauschter Häftlinge: „Sie sind oft fremdaggressiv, gehen auf uns los, entwickeln auch Kräfte, die wir so vorher noch nicht gesehen hatten“. Zudem würden mitunter unbedarfte Gefangene als „Versuchskaninchen“ missbraucht. Salloch weiter: „Die schummeln ihnen dann einfach eine Zigarette oder ein Getränk unter, in dem dann was drin ist, um zu gucken: Wie wirkt es denn?“

    In der Justizvollzugsanstalten Gelsenkirchen und Rheinbach werden inzwischen drastische Maßnahmen ergriffen, berichtet der WDR: Briefe werden in der JVA Geldern seit eineinhalb Jahren eingescannt und den Häftlingen nur noch als Kopie ausgehändigt, um den Kontakt mit getränktem Originalpapier zu verhindern. Für die Inhaftierten keine einfache Lösung: „Ist unpersönlich, ne? Meine Frau gibt sich Mühe, schöne Briefe zu schreiben, nett. Und dann kommt es einfach kopiert hier hin“, sagt Thomas J. dem Sender. Die JVA Gelsenkirchen hat zudem ihren Besuchsraum transparent gestaltet, um eine heimliche Übergabe von Drogen zu unterbinden.

    Und in der JVA Rheinbach läuft seit November ein Modellprojekt mit einem hochmodernen Ionenscanner. Das 50.000 Euro teure Gerät erkennt rund 1.000 verschiedene NPS-Zusammensetzungen und konnte bereits 35 Schmuggelversuche entlarven, die etwa über gefälschte Anwaltspost oder Würfe über den Zaun in die JVA gelangten.

    Nordrhein-Westfalens Justizminister Benjamin Limbach (B‘90/Grüne) dazu gegenüber dem WDR: „Wir sind noch mitten in der Erprobung, aber die ersten Daten, die wir aus Rheinbach bekommen, sind ermutigend. Wir finden mit diesem Ionenscanner mehr NPS-Stoffe, als wir es vorher gefunden haben.“

    Der > Link zum Beitrag in der WDR-Mediathek

    Info
    Neue Psychoaktive Substanzen (NPS)

    Der Begriff „Neue Psychoaktive Substanzen (NPS)“ umfasst eine Vielzahl synthetischer Substanzen, die Wirkungen herkömmlicher Drogen nachahmen. Die Wirkungsintensität der NPS ist dabei häufig um ein Vielfaches höher als die der nachgeahmten Substanzen, was die Gefahr einer Überdosierung erhöht. NPS-Zusammensetzungen ändern sich ständig und regelmäßig erscheinen viele neue Zusammensetzungen auf dem Drogenmarkt. Die Präparate werden z.B. über das Internet gehandelt und geben sich den Anschein, legal zu sein, was für die große Mehrheit der NPS allerdings nicht (mehr) zutrifft. (1)

    Synthetische Cannabinoide (Spice)
    ahmen die Wirkung von Marihuana nach. Die Wirksamkeit beträgt dabei bis zum 100-fachen der „natürlichen“ Droge.

    Synthetische Cathinone
    zählen zu den Stimulanzien und werden als Pulver oder Kapseln gehandelt.

    Synthetische Opioide
    werden u.a. in gefälschten Medikamenten wie Nasenspray gefunden und wirken bis zu 500 mal stärker als Morphium.

    Während die Verbreitung von NPS in der Allgemeinbevölkerung noch als gering gilt, ist ihre Bedeutung im Strafvollzug hoch; dort verdrängen sie die klassischen Drogen. Als Ursachen werden diskutiert: der geringe Preis, die einfachen Schmuggelwege und die prekären Lebensbedingungen im Vollzug, die den Konsumwunsch steigern.

    (1) vgl. Ulrike Häßler (2026). Neue Psychoaktive Substanzen – eine Einführung. In Bewährungshilfe. 73. Jg. Nr. 1, März 2026, S. 5-15

  • tagesschau und NDR starten neues Faktencheck-Format

    tagesschau und NDR starten neues Faktencheck-Format

    Grafik: Alex Shuper für Unsplash+

    Hamburg (2mind) – Mit „rabbit hole“ starten die tagesschau und der NDR ein innovatives Faktencheck-Format, das junge Menschen im Umgang mit Falschinformationen auf Social Media stärken und ihnen praktische Werkzeuge zur Überprüfung digitaler Inhalte an die Hand geben will. Das neue Format der tagesschau erklärt anschaulich, wie Desinformation funktioniert, und macht den journalistischen Rechercheprozess für die Zuschauer sichtbar.

    „Desinformation im Netz wird immer professioneller gemacht. Da reicht es nicht mehr aus, Behauptungen nur zu widerlegen“, so Sven Lohmann, Leiter des NDR-Verifikationsteams, auf tagesschau.de. „In ‚rabbit hole‘ zeigen wir deshalb ganz genau, wie wir arbeiten.“ Das neue Format soll zeigen, wie ein Bild oder die Herkunft eines Videos überprüft werden. Lohmann weiter: „Wer einmal verstanden hat, wie manipulative Geschichten aufgebaut sind, fällt im eigenen Feed nicht mehr so leicht darauf herein.“

    „rabbit hole“ erscheint seit dem 9. März dreimal im Monat und ist in der ARD Mediathek sowie in den tagesschau-Kanälen auf YouTube und TikTok abrufbar.

  • Bindung als Schlüssel: Christliche Suchthilfe setzt auf Beziehungen und Vertrauen

    Bindung als Schlüssel: Christliche Suchthilfe setzt auf Beziehungen und Vertrauen

    Foto: Dieter Kemmann auf der ACL-Konferenz am 6. März (Achim Halfmann / 2mind)

    Pracht an der Sieg (2mind) – Abstinenz-, Bindungs- und Christusorientierung sind Merkmale der Suchthilfeeinrichtungen innerhalb der „Arbeitsgemeinschaft christlicher Lebenshilfen“ (ACL). Mit einem wissenschaftlich fundierten Konzept will der Arbeitskreis „Bindung und Sucht“ dazu in den fachlichen Austausch mit Hochschulen treten. „Bindungsgestörte Menschen finden sich häufig in unseren Therapien“, so Dietmar Kemmann, Leitender Psychologe des Diakonie-Krankenhauses Elbingerode (Harz), bei der Vorstellung des Konzeptes auf der ACL-Konferenz am 6. März in Pracht an der Sieg.

    „Wir sind auf Beziehungen angelegt und brauchen enge Bindungen“, sagte Kemmann. „Wir suchen nach Beziehungen, die uns helfen, uns sicher und frei zu fühlen.“ Sicher gebundene Menschen könnten sich auf ihre Gedanken und Gefühle verlassen. Der Psychologe weiter: „Suchtmittel sind eine Scheinlösung“, sie seien ein schneller Weg zu guten Gefühlen.

    In einer bindungsorientierten Behandlung sei es wichtig, als Team zusammenzustehen und Sicherheit herzustellen, so Kemmann. „Vertrauen ist das Fundament.“ Es gehe in den therapeutischen Gemeinschaften darum, Einfühlsamkeit zu zeigen und echte Beziehungen, echte Bindungen zu ermöglichen. Diesen Ansatz begründete der Psychologe auch theologisch: „Wir haben einen persönlichen Gott“, so Kemmann. „In dieser Beziehung dürfen wir neu anfangen – mit unseren Patienten auch.“

    In einem von Michael Lenzen, Vorstand im Neuen Land (Hannover), moderierten Workshop ging es um die Umsetzung der Bindungsorientierung, etwa um die Frage, wie Gäste der ACL-Einrichtungen in christlichen Gemeinden Beziehungen aufbauen können. An dem Konzept will der ACL-Arbeitskreis „Bindung und Sucht“ weiterarbeiten.  Ziel sei es, Studierende für wissenschaftliche Arbeiten zur Praxis der ACL-Einrichtungen zu gewinnen, etwa im Rahmen von Bachelor- oder Masterarbeiten, so Lenzen.

    Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Lebenshilfen ist ein freier Zusammenschluss von 42 Beratungs-, Therapie-, Seelsorgeeinrichtungen, Kliniken und Initiativen. Die Mitgliedswerke bietet christlich orientierte Lebenshilfe im Rahmen von Haus- und Therapiegemeinschaften oder Fachkliniken an – für Menschen in Lebenskrisen. Die ACL-Konferenz fand vom 5. bis 8. März 2026 mit 160 Teilnehmenden in Pracht im Westerwald statt.

  • Hybrides Schulungsangebot für ehrenamtliche Straffälligenhelfer

    Hybrides Schulungsangebot für ehrenamtliche Straffälligenhelfer

    Hückeswagen (2mind) – Mit etwa 40 Teilnehmenden startete in diesem Jahr ein neues Schulungsangebot der Gefährdetenhilfe Scheideweg für ehrenamtlich Mitarbeitende im Strafvollzug. Der „Grundkurs für Kontaktgruppenmitarbeiter“ bietet Videos, Texte und interaktive Medien sowie einen regelmäßigen Austausch in einer Videokonferenz. Der Kurs ergänzt das jährlich stattfindende Treffen der Kontaktgruppenmitarbeiter in Hückeswagen-Scheideweg. In dem digitalen Kursraum wurde nun der zweite Themenbereich freigeschaltet: „Straffälligenhilfe – Angebote zum Neustart“.

    In Interviews berichten der Bewährungshelfer Erich Achilles von den Herausforderungen in der Entlassungsvorbereitung und der Soziologe Prof. Dr. Franz Zahradnik zum Konzept „Desistance“. Das Angebot der Wohngemeinschaften in Scheideweg stellt Georg Fischer ebenfalls in einem Interview vor. Zudem bietet der digitale Kursraum Hintergrundtexte und Aktuelles, ein Board für den Austausch der Teilnehmenden sowie Links zu weiterführenden Informationen. Reflexionsfragen regen dazu an, Kursinhalte in die eigene ehrenamtliche Praxis zu integrieren. In einem Video am 18. März besteht zudem die Möglichkeit zum Austausch und zu inhaltlichen Fragen.

    Die Gefährdetenhilfe Scheideweg ist mit knapp 200 Ehrenamtlichen in 16 Justizvollzugsanstalten in Nordrhein-Westfalen aktiv. Das neue hybride Kursangebot ermöglicht es den Teilnehmenden, das Lernen dem eigenen Tages- und Wochenablauf anzupassen und mit anderen Ehrenamtlichen ins den Austausch zu kommen, ohne dazu weite Strecken fahren zu müssen.

    Alle Infos zum Schulungsangebot: https://scheideweg.nrw/grundkurs/

  • Künstliche Intelligenz verstehen und kompetent nutzen

    Künstliche Intelligenz verstehen und kompetent nutzen

    Grafik: Unsplash+

    Mainz (2mind) – Wie funktioniert Künstliche Intelligenz (KI)? Wie sehen gute Prompts – Arbeitsaufträge an die KI – aus? Welche psychologischen Aspekte sind im Umgang mit KI-Chatbots wichtig? Und was ist mit kritischen KI-Themen wie BIAS (Vorurteile) und Nachhaltigkeit?

    Das soeben in 2. Auflage erschienene Buch „Künstliche Intelligenz verstehen und kompetent nutzen“ von Tobias Albers-Heinemann und Lukas Spahlinger bietet ein breites Themenspektrum. Es ist verständlich geschrieben, wobei ansprechend gestaltete Grafiken den Blick auf komplexe Zusammenhänge erleichtern. Das Buch bietet sowohl Hintergründe als auch viele praxisorientierte Hinweise. Und es ist offen lizenziert (CC BY-SA 4.0) und im Rahmen dieser Lizenz frei nutzbar.

    Das Buch „Künstliche Intelligenz verstehen und kompetent nutzen“ bündelt zentrale Ergebnisse des Projekts „AI Impact – Wir mit KI“, das vom Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung der Evangelischen Kirche Hessen-Nassau (EKHN) gemeinsam mit weiteren Partnern durchgeführt wurde.

    Das > Buch „Künstliche Intelligenz verstehen und kompetent nutzen“ als PDF zum Download