Wie verändert künstliche Intelligenz Glaubensbildung, Gemeinschaft und Selbstwahrnehmung junger Menschen – zwischen hilfreicher Unterstützung, wachsendem Misstrauen und gefährlicher Dauerbestätigung?
Ein neuer Social-Media-Trend: Jugendliche kündigen ihren Suizid mit einem konkreten Datum an – leicht auffindbar im Internet. Empfehlungsalgorithmen verschärfen das Problem.
Die Expertenkommission „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“ legte 56 Handlungsempfehlungen vor, die auch Bildungsakteure in die Pflicht nehmen wollen.
Es geht nicht nur um CO2-Emissionen, sondern ebenso um Wasserverbrauch, Flächenbedarf, Rohstoffe und Elektroschrott. Umweltfolgen entwickeln sich in Europa und den USA unterschiedlich.
Das Whitepaper will einen ganzheitlichen Blick auf Responsible KI in den Medien schärfen: eine ganzheitlich-ethische, psychosoziale und organisationale Perspektive. Aktuelle Pannen in Leitmedien weisen auf die Dringlichkeit.
Jugendschutz.net berichtet zur Wirkung extremistischer Inhalte auf der Plattform sowie über die Nutzung von TikTok als Online-Pranger, die Selbstrepräsentation extremistischer Akteure, den Einsatz von Songs und Edits, einschlägig codierte Emojis und extremistische Posen.
2. Ausgabe von DiMe-Sozial erschienen: Die Fachzeitschrift für Soziale Arbeit, Medien und Digitalisierung erscheint Open Access und offen lizenziert. Ihre Beiträge bieten Theorie-, Forschungs- und Praxisperspektiven.
Aktuelle Bildungspläne für die Frühpädagogik setzen einen vermehrten Einsatz digitaler Medien voraus. In der Praxis begegnet dieser Einsatz zahlreichen Hürden. Die Medienkompetenz frühpädagogischer Fachkräfte ist eine davon. Eine aktuell veröffentlichte Studie untersucht, wie sich diese steigern lässt.
Eine aktuelle Studie verweist auf Risiken – insbesondere für Frauen mit Essstörungen. Allgemein zeigten Frauen nach dem Ansehen einer deutschen GNT-Folge eine erhöhte Unzufriedenheit mit ihrem eigenen Körper.
Zur Wirkungen der Plattform YouTube und zum Einfluss christlicher Wertorientierungen auf die Mediennutzung junger Menschen erschien heute bei „PRO. Das christliche Medienmagazin“ ein Interview mit dem 2mind-Redakteur Achim Halfmann.
Eine britische NGO will die Bibel mit LEGO-Steinen animiert erzählen und kann andere Stop-Motion-Projekte inspirieren. Das visuell vertraute und kulturneutrale Medium soll Barrieren abbauen und die Aufmerksamkeit fesseln.
Gemeinnützige Plattform bietet Möglichkeiten für Beteiligung und differenzierte Diskussionen: Die hier vorgestellte Petition sieht einen Zusammenhang zwischen Porno-Konsum und Gewalt. Vorgestellt wird zudem die Plattform „openPetition“.
Die meisten 15-Jährigen in Deutschland findet ohne Probleme Informationen im Internet, traut sich aber nicht zu, deren Qualität zu beurteilen. Ihre eigenen Kompetenzen schätzen sie schlechter ein als der Durchschnitt in den OECD-Staaten.
Technische Entwicklungen von OpenAI und anderen fordern pädagogisch Tätige 2025 heraus: Es geht um die Vermittlung von Medienkompetenzen für eine sich schnell verändernde Medienwelt.
Eine Kommunikationskampagne gegen Fakenews und Desinformation hat die Initiative #UseTheNews gestartet. „Jahr der Nachricht“ lautet der Titel und „Vertraue Nachrichten, die stimmen statt Stimmung machen“ der Claim.
Nordrhein-Westfalens Schulministerin Dorothee Feller (CDU) betont die Bedeutung von Demokratiebildung und Medienkompetenzförderung in den Schulen. „Schulen können nicht alles regeln“, sagte Feller. Aber: „Bei Demokratiebildung glaube ich, dass Schulen eine große Chance haben“, so die Ministerin am Dienstag in Velbert, wo sie auf Einladung der örtlichen CDU im Bildungszentrum der Diakonie Bleibergquelle sprach.
In der stationären Jugendhilfe werden junge Menschen zu wenig auf die digitale Welt vorbereitet. „Medienpädagogisches Arbeiten beschränkt sich in vielen Einrichtungen auf die Regulierung“, sagte der Medienpädagoge Andrè Weßel am 7. Februar auf dem Fachtag „Medien in der Jugendhilfe“ in Velbert.
Was ist eine Suchmaschine und wodurch unterscheidet sie sich von einem Browser? Wo und wie können sich Kinder informieren? Was bietet die Kindersuchmaschine „Blinde Kuh“? Zahlreiche Infos für Kinder bietet das Internet-ABC bei seinem aktuellem Themenmonat.
Jeder dritte Jugendliche hat vor dem 18. Lebensjahr bereits einen Porno gesehen. Die meisten Jugendlichen sahen einen Porno erstmals zwischen dem 12. und 14. Lebensjahr. Häufig wurden die Minderjähriger unfreiwillig mit pornografischen Inhalten konfrontiert. Das zeigt eine von der Landesanstalt für Medien NRW beauftragte Studie. Zudem fällt es offenbar vielen schwer, Pornos als fiktional zu erkennen: Nur ein Drittel der jugendlichen Pornokonsumenten bewerteten diese als unrealistisch.
Welche Veränderungen ergeben sich durch die Digitalisierung für die Jugendhilfe? Und welche Herausforderungen sind damit verknüpft? Dazu hat das Projekt JAdigital jetzt eine Expertise veröffentlicht.
Wenn Künstliche Intelligenz (KI) kritisch beleuchtet wird, geht es dabei um die unautorisierte Datensammlung im Internet oder den enormen Energieverbrauch. Jetzt rückt ein weiteres Thema in den Fokus der Medien: die Menschen hinter dieser Technologie.
Mit dem Programm „Zeig, was du kannst!“ unterstützt die Stiftung der Deutschen Wirtschaft (SDW) Schülerinnen und Schüler des Hauptschulzweigs auf ihrem Weg ins Berufsleben. Nun hat die SDW eine Videoreihe veröffentlicht, die Ausbildende und Pädagog:innen für die Situation der Careleaver sensibilisiert.
Online-Spiele erfreuen sich unter jungen Menschen großer Beliebtheit – und können in Bildungskontexten nicht ignoriert werden. Das allerdings erfordert aktuelle Informationen zu einem sich schnell wandelnden Angebot und pädagogisches Hintergrundwissen. Der neu gestaltete Spieleratgeber-NRW will genau das bieten und beteiligt dazu Kinder und Jugendliche.
Die Politik streitet darüber. wie umfangreiche Werbebeschränkungen ausfallen sollen. Pädagogen sind gefordert: Es geht um Gesundheitserziehung und Medienkompetenz.
Mit 12.956 Beschwerden im Jahr 2022 verzeichnete die Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter zwar einen leichten Rückgang gegenüber dem Vorjahr, jedoch zugleich das zweithöchste Meldungsaufkommen in ihrer Geschichte.
Die Zahl mediensüchtiger Kinder und Jugendlicher hat sich während der Pandemiezeit verdoppelt. Über 600.000 Jungen und Mädchen zeigen ein pathologisches Nutzungsverhalten, so eine in dieser Woche vorgelegte Längsschnittstudie der DAK-Gesundheit und des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE). Danach hat sich die Zahl abhängiger Kinder und Jugendlicher bei Computerspielen von 2,7 Prozent im Jahr 2019 auf 6,3 Prozent im Juni 2022 erhöht.
Rund 70 Prozent der Berufseinsteigenden fühlen sich nicht fit für die digitale Arbeitswelt. Dennoch blicken junge Menschen positiv in die digitale Zukunft, heißt es in der heute vorgestellten Vodafone-Studie zur digitalen Bildung. 69 Prozent der befragten jungen Menschen erwarten positive gesellschaftliche Entwicklungen und 79 Prozent sehen Vorteile für ihre persönliche Entwicklung aufgrund von Digitalisierung. Allerdings beurteilten 69 Prozent der jungen Menschen, die bereits einen Abschluss erreichten oder die im Berufsleben stehen, die Vorbereitung während ihrer Schulzeit rückblickend als unzureichend.
Reformpädagogik und Begriffe wie „Neues Lernen“ oder „Zeitgemäße Bildung“, auch in Verknüpfung mit Digitalisierung, bilden keine Gegensätze. Diese Auffassung vertreten Jana Reiche und Silke Kipper in ihrem Gastbeitrag „Maria Montessori hätte ein Tablet“ auf dem Portal News4Teachers. Als Maria Montessori im Jahr 1907 in Rom erstmals Verantwortung für ein Kinderhaus übernahm, war von digitalen Technologien allerdings noch keine Rede.
Die Autorinnen verweisen insbesondere auf den Dreiklang von „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE), digitaler Bildung und Reformpädagogik.
„Sexuelle Gewalt unter Jugendlichen darf kein Tabuthema sein“, unter diesem Motto steht die aktuelle Website #UNDDU?. Das Online-Angebot widmet sich insbesondere der sexualisierten Gewalt, die von Jugendlichen selbst ausgeht. Das Angebot will die sexuelle Selbstbestimmung Jugendlicher, eine klare Haltung gegen sexualisierte Gewalt fördern und Fachleute für das Thema sensibilisieren.
Eine umfassende gesellschaftliche Teilhabe setzt heute digitale Kompetenzen voraus. Dies gilt genauso für Menschen mit Sinnes- und Mobilitätsbeeinträchtigungen. Für sie kann eine souveräne Nutzung digitaler Technologien die selbstbestimmte Gestaltung des Lebensalltags erleichtern. Bundesverbraucherschutzministerin Steffi Lemke startete dazu heute das Projekt „Digital-Kompass – Digitale Teilhabe für Menschen mit besonderen Aufklärungsbedarfen“. Die Website https://www.digital-kompass.de/ richtet sich insbesondere an ehrenamtlich Engagierte.
Die personelle Situation in Kitas erscheint bedrohlich und Statements wie das von Peter Adrian lösen den Unmut der Kita-Fachkräfte aus. In dieser Woche reagieren die deutschen Kita-Fachkräfteverbände mit einem offenen Brief auf die Aussagen des DIHK-Präsidenten. Und in einem weiteren Statement forderten sie einen Kita-Gipfel auf Bundesebene.
Wie lässt sich Partizipation in unterschiedlichen Bildungsbereichen umsetzen? Welche Bildungsmaterialien gibt es zum Thema „Kinderrechte“? Hier bietet das Kinderrechte-Portal eine gut sortierte und umfangreiche Sammlung. Gesucht werden kann nach Bildungsbereichen (z.B. „Frühe Bildung“ und „Jugendhilfe“), Themenfeldern (z.B. „Umwelt & Klimaschutz“) oder auch nach Medienarten. Angeboten wir die Website vom National Coalition Deutschland – Netzwerk zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention e.V.
Seit 2004 wird in jedem Februar der Safer Internet Day veranstaltet. Die Programme richten sich an (Bildungs-) Einrichtungen, Unternehmen und Privatpersonen und wollen zu einem besseren und sicheren Miteinander im digitalen Raum beitragen. In Deutschland werden die Programme von klicksafe koordiniert – an diesem 7. Februar unter dem Hashtag #OnlineAmLimit. Auf einer Veranstaltung dazu in Düsseldorf verwiesen Experten auf die politische Verantwortung zur Regulierung von Internetkonzernen.
Der INA.Kinder.Garten in Berlin-Spandau wirbt mit dem Schwerpunkt „Medienpädagogik“. Der Kita-Alltag dort bietet viele Bildungsanlässe auf einem mit digitalen Lern- und Spielanregungen ausgestatteten „Active Floor“. Jetzt besuchte ein Staatssekretär die Einrichtung.
Medienpädagogische Projekte können das Ankommen und die Teilhabe von geflüchteten Menschen unterstützen. Dazu bietet die neu bearbeitete Website Medienpraxis mit Geflüchteten Haupt- und ehrenamtlich Tätigen zahlreiche Anregungen für den Medieneinsatz in Freizeitangeboten, Integrationskursen, kultureller oder politischer Bildung und sozialer Arbeit. Auf der Website stellt die Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK) bereits realisierte medienpädagogische Projekte dar.