Die insgesamt etwa 1.360 Schuldner- und Insolvenzberatungsstellen stehen durch aufwändigere Beratungen unter Druck. Hinzu kommen drohende Finanzierungsausfälle durch Engpässe in den Kommunen.
Ein Zwischenbericht der Begleitforschung wird kontrovers diskutiert: Der befürchtete starke Konsumanstieg ist ausgeblieben. Jedoch sind negative Folgen der Gesetzesänderung sichtbar und die Auswirkungen auf die organisierte Drogenkriminalität sind noch unklar.
Die gefährliche Jagd nach dem „Kick“ auf Papier – und wie der Justizvollzug auf die neuen Herausforderungen reagiert. Mit aktuellen, zuvor unveröffentlichen Zahlen, die Dimensionen des Problems aufzeigen.
Die „Arbeitsgemeinschaft christlicher Lebenshilfen“ stellte auf ihrer Konferenz in Pracht/Sieg ein wissenschaftlich fundiertes Konzept vor, das sie in den Austausch mit Hochschulen einbringen will.
Das soeben erschienene DHS Jahrbuch Sucht 2025 steht als eBook mit den aktuellen Statistiken zu den verschiedenen Suchtformen und Fachtexten zu aktuellen Themen kostenlos zum Download zur Verfügung.
Stimulierende Drogen und die dadurch verursachten Gesundheitsschäden bilden eine Herausforderung 2025. Hoch ist der Anteil der Menschen mit Suchtproblematik besonders im Jugendstrafvollzug.
Der Kokainkonsum in Deutschland steigt enorm, darauf weisen Zahlen des Barmer Instituts für Gesundheitsforschung (bifg): Danach waren 2013 bundesweit 19.700 Menschen wegen Kokainmissbrauchs in ärztlicher Behandlung. Zehn Jahre später – 2023 – waren es bereits 65.000 Menschen.
Der 26. Juni ist „Weltdrogentag“. Die Vereinten Nationen werben an diesem Tag für mehr Drogenprävention und legen einen „Weltdrogenbericht“ vor. In Nordrhein-Westfalen veröffentlichte das statistische Landesamt Zahlen zu den Todesfällen durch Drogenkonsum.
Für den Erfolg suchtpräventiver Maßnahmen ist der frühe Zugang zu potenziell Betroffener entscheidend. Darin liegt ein Grund für die hohe Bedeutung präventiver Angebote in Unternehmen. Die Stärkung der Suchtprävention ist eine Aufgabe der Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS). Mit deren Geschäftsführer, dem promovierten Sozialwissenschaftler Peter Raiser, sprach Achim Halfmann über Chancen und Grenzen der betrieblichen Suchtprävention.
Suchterkrankungen erwachsener Arbeitnehmer fallen häufig zuerst am Arbeitsplatz auf: Leistungseinbrüche, soziale Isolation oder Persönlichkeitseinbrüche können Hinweise darauf sein. Suchtprävention und Suchtberatung am Arbeitsplatz kommt daher eine hohe Bedeutung zu. Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) hat dazu im Dezember ihr Handbuch „Qualitätsstandards in der betrieblichen Suchtprävention und Suchthilfe“ aktualisiert veröffentlicht.